support

Warum Barcode -Technologie?

Der Barcode, auch Strichcode genannt, ermöglicht auf einfachem Wege die maschinelle Lesung von Daten. Neue Produktionskonzepte zeichnen sich durch die Verknüpfung des Informationsflusses mit dem Materialfluß aus. Das Fördergut kann somit jederzeit und an jedem Ort erkannt werden, wodurch flexibel auf verschiedene Produktionsabschnitte Einfluß genommen werden kann.

Erst der Barcode ermöglicht eine schnelle und sichere Dateneingabe über ein Lesesystem. Außerdem arbeiten Barcode-Systeme, durch den Einsatz von modernen Drucktechniken, sowie durch die leistungsstarken Decodierroutinen der Geräte so gut wie fehlerfrei. Sie sind leicht zu integrieren und bieten ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Was ist ein Barcode?

Definition: "Ein Barcode enthält Informationen die nach bestimmter Vorschrift verschlüsselt wurden und stellt dieses Datenmaterial innerhalb des Barcodefeldes in Form von gefärbten Strichen und farblosen Lücken graphisch dar."

Der Barcode enthält normalerweise keine beschreibenden Daten , sondern je nach Barcodeart eine unterschiedliche Anzahl von Ziffern oder Zeichen. Gelesen wird der Barcode durch ein optisches Lesegerät. Dabei wird die Lichtquelle des Scanners von den dunklen Strichen absorbiert, während die hellen Lücken reflektiert werden. Für die Lücken erstellt der Scanner ein niedriges elektrisches Signal, für die Striche hingegen ein hohes. Die Dauer des Signals bestimmt, wie breit oder schmal die verschiedenen Elemente sind. Dieses Signal wird von einem integrierten oder externen Decoder ins traditionelle Format umgewandelt und an den Rechner übertragen. Zum Barcodefeld gehören zwei Ruhezonen vor und nach der Strichcodierung sowie eine Klarschriftzeile darunter.

 

Definition: Strichcodeprüfgerät

Ein spezielles Messgerät zur Kontrolle der Druckqualität (Kontrast, Metrik, Systematische Eigenschaften und manchmal Datenstrukturen). Strichcodeprüfgeräte sollen die Toleranzen einhalten, die in der ISO/IEC 15426-1 (linear) beziehungsweise der ISO/IEC 15426-2 (2D) festgelegt sind.

Der wesentliche Unterschied zum Lesegerät ist, dass für eine Qualitätskontrolle das Prüfgerät unter definierten Bedingungen arbeiten muss. Das heißt, es wird ein gleich bleibender Winkel, Abstand und Unterlage benötigt. Eine praktische Lesepistole scheidet als Prüfmittel prinzipbedingt aus. Die Kontrolle der Druckqualität von Strichcodes ist für die effiziente Funktion eines auf Strichcodes basierten Systems unerlässlich.

In der Praxis wird dieser Aspekt sehr oft vernachlässigt, was dazu führt, dass die gewünschte Effizienzsteigerung und Fehlerminimierung nicht erreicht wird. Probleme treten oft erst einige Zeit nach der Inbetriebnahme eines solchen Systems auf, da mit schlechter werdenden Wartungszustand der Strichcodedrucker die Strichcodequalität schleichend schlechter wird und damit die Effizienz zunächst unmerklich abnimmt.

Die Prüfkriterien sind in der Norm ISO/IEC 15416 (lineare Strichcodes) festgelegt. 2-D- Matrix-Codes und gestapelte Codes werden gemäß der Norm ISO/IEC 15415 geprüft.

home kontakt impressum © 2013 Hessing-Algaba GmbH